Gepostet von Seth am Apr 27, 2011 in Allgemein | Keine Kommentare
Unter Südamerika versteht man den südlichen Teil des amerikanischen Doppelkontinents. Mit einer Fläche von knapp 18.000 Quadratkilometern und zirka 400 Millionen Menschen ist dies der viertgrößte Kontinent der Erde. Auf der Ostseite wird er begrenzt vom Atlantik, auf der Westseite liegt der Pazifik. Der riesige Kontinent hat eine unglaubliche Vielfalt zu bieten. Denn hier gibt es spektakuläre Naturschauspiele, wie beispielsweise die größten Wasserfälle der Welt und die größten Gletscher außerhalb der Polargebiete. Doch auch die Menschen und ihre Kulturen sind ungeheuer vielfältig.
Im Wesentlichen wird die Landschaft Südamerikas von den Anden bestimmt, dem größten Gebirge des Kontinents und auch dem größten Gebirge der Welt. Sie spielen auch eine Rolle im Tourismus in Südamerika, da sie sich über eine Gesamtlänge von zirka 7.500 Kilometern einmal längs durch den Kontinent ziehen. In diesem Gebirge befindet sich der 6.962 Meter hohe Aconcagua, der als der höchste Berg in Südamerika gilt. Der südlichste Punkt des Kontinentes ist das weltbekannte Kap Horn auf der chilenischen Felseninsel Isla Hornos. Und Südamerika hat noch mehrere weitere Superlativen zu bieten, denn mit dem 6.448 Kilometer langen Amazonas gibt es hier den mit Abstand wasserreichsten Fluss der Erde, in dem über 1.500 verschiedene Fischarten leben. Bemerkenswert ist auch der Regenwald mit seiner Artenvielfalt und den darin lebenden indianischen Ureinwohnern.
Südamerika ist riesig und so gibt es logischerweise verschiedene Klimazonen. Die Anden beeinflussen Wetter auf diesem Kontinent nachhaltig. Ein großer Teil Südamerikas wird von tropisch-heißem und sehr feuchtem Klima bestimmt. Ganz im Süden findet man dagegen sogar ein subpolares Klima. Und auch Wüstenklima oder gemäßigtes Klima gibt es in anderen Teilen des Kontinents. Für den Tourismus in Südamerika haben sich die Monate von September bis April als beste Reisezeit etabliert. Dann nämlich ist in vielen Ländern des Kontinentes keine Regenzeit; doch lohnt es sich, darüber im Vorfeld Informationen einzuholen, denn natürlich gibt es Ausnahmen. Eine große Tier- und Pflanzenvielfalt findet man besonders in den Regenwäldern Südamerikas. Hier leben viele Echsen und Reptilien, farbenfrohe Schmetterlinge und exotische Vogelarten. Auch Puma und Seekuh sind heimische Tiere auf diesem Kontinent.
Das Land hat ebenfalls eine bewegte Geschichte zu bieten. Erste Besiedlungen durch asiatische Stämme vermutet man schon um etwa 15.000 vor Christus. Bis ins 15. Jahrhundert beherrschten dann die Inkas den Kontinent. Die Einflüsse und die Kultur der Inkas sind noch immer in vielen Teilen des Landes zu entdecken. Eindrucksvolle Bauwerke zeugen von ihrer Macht. Durch die Ankunft der Spanier wurde die Herrschaft der Inkas jedoch jäh beendet. Vom Ruhm der Inkas zeugen noch heute die Ruinen von Machu Picchu in Peru. Viele Länder Südamerikas haben darüber hinaus sehr schöne koloniale Sehenswürdigkeiten zu bieten. Neben den erwähnten Naturerlebnissen gibt es auch quirlige Großstädte wie Buenos Aires, Rio de Janeiro oder Santiago de Chile, die vielfältige Sehenswürdigkeiten, Kunst und Kultur bereit halten. Einen Besuch wert ist auch die brasilianische Hauptstadt Brasilia, die von Stararchitekt Oscar Niemeyer entworfen wurde und heute zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt. Daneben locken den Tourismus in Südamerika auch viele Traumstrände, die das Herz jedes Wassersportlers höher schlagen lassen.
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